PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Gleich zu Beginn werden mehrmals hintereinander Betäubungstropfen ins Auge gegeben. Dann wird die oberflächlichste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel, vorsichtig mechanisch entfernt. Wenn das geschehen ist, werden Auge und Laser in die richtige Position gebracht. 30 – 60 Sekunden lang wird nun in der vorderen Hornhauthälfte Gewebe durch den Laser abgetragen. Im Anschluss wird eine Verbandskontaktlinse eingesetzt. Diese schützt das Auge und unterstützt die Wundheilung. In den nächsten 48 – 72 Stunden heilt die Hornhaut narbenfrei ab. Bis das Epithel abgeheilt ist, hat der Patient ein starkes Fremdkörper-/Sandkorngefühl. Eine dezente Trübung unter der obersten Hornhautschicht entwickelt sich nach circa 2 Wochen. Innerhalb von wenigen Monaten geht diese in der Regel vollständig zurück. Sie beeinträchtigt die Sehschärfe normalerweise nicht, kann aber die Blendungsempfindlichkeit vorübergehend etwas erhöhen. Ist die Hornhaut abgeheilt, ist das Auge genauso stabil wie vor dem Eingriff.

 

Komplikationen: Liegen Erkrankungen vor, die zu einer schlechten Wundheilung führen (z.B. Diabetes mellitus), kann es seien, dass der durch den Eingriff entstandene Epitheldefekt langsamer verheilt. Die Blendungsempfindlichkeit kann vorübergehend noch erhöht bleiben und das Autofahren bei Nacht etwas beeinträchtigen, sowie das Arbeiten an sehr hellen Bildschirmen. Infektionen sind sehr selten und in den meisten Fällen gut zu behandeln. Langzeitfolgen gibt es keine.